Seriöse Käufer erkennen

So erkennen Sie seriöse Käufer beim Autoverkauf

Wer sein Auto verkaufen möchte, der erhält oftmals viele Anfragen für das Fahrzeug. Dabei handelt es sich nicht immer um seriöse Käufer, denn auch Betrüger wissen um die Möglichkeiten, die sich ihnen dadurch bieten. Wer Vorsicht walten lässt, der kann jedoch einen seriösen Käufer finden und sein Fahrzeug zum Wunschpreis verkaufen.

Wodurch zeichnen sich seriöse Käufer aus?

Um einen seriösen Käufer zu finden, gibt es zahlreiche Hinweise, die Sie beachten sollten. Zunächst einmal zeichnen sich seriöse Käufer dadurch aus, dass sie das Auto vor Ort besichtigen möchten und einen Termin mit Ihnen vereinbaren. Im Idealfall fragen Sie nach Namen und Telefonnummer. Weigert sich der mögliche Käufer, diese Daten herauszugeben, ist bereits Vorsicht geboten. Auch werden seriöse Käufer keinesfalls bereits bei der ersten Kontaktaufnahme versuchen, den Preis zu drücken. Für entsprechende Verhandlungen bleibt auch nach Besichtigung und einer möglichen Probefahrt ausreichend Zeit.

Abschließend sei angemerkt, dass seriöser Käufer von sich aus auf alle relevanten Aspekte achten und auf einen Kaufvertrag bestehen wird. Sollten Sie auf eine Person treffen, die aus irgendwelchen Gründen davon absehen möchte, sollten Sie keinesfalls auf diese Angebote eingehen.

Die bekanntesten Betrugsmaschen

Der Verkauf eines Autos bietet für Kriminelle bisweilen die Möglichkeit, sich durch einen Betrug zu bereichern. Eine häufige Masche, die in erster Linie durch Gebrauchtwagenhändler angewandt wird, ist das nachträgliche Preisdrücken. Hierbei akzeptieren die Händler zunächst den Kaufpreis oder bieten von sich aus einen sehr guten Preis an und bitten Sie, das Fahrzeug zum Händler zu bringen. Vor Ort wird dann eine Überprüfung durchgeführt, in deren Folge der Preis aufgrund von Mängeln deutlich gedrückt werden soll. Um sich davor zu schützen, sollten Sie Interessenten immer zu sich kommen lassen. Wer tatsächlich Interesse am Fahrzeug hat, wird den Weg auf sich nehmen.

Eine weitere, sehr beliebte Masche sind vorschnelle Kaufverträge. Hierbei nutzen die Betrüger Rechtslücken aus und fragen schriftlich, meist per E-Mail, ob das Fahrzeug zum veranschlagten Preis noch zu haben ist. Antworten Sie darauf mit Aussagen wie “Ja, das passt so.” kann auf diese Weise unter Umständen bereits ein Kaufvertrag geschlossen worden sein. Im Nachgang weigert sich der Käufer nun, einen Vertrag mit Sachmängelhaftung zu unterschreiben, da dies schriftlich nicht festgehalten wurde. Vermeiden Sie daher etwaige Aussagen. Vielmehr sollten Sie bereits bei der Anfrage durch den Käufer klarstellen, dass der Vertrag erst mit einer Unterschrift unter den Kaufvertrag zustande kommt.