Gekauftes Auto ummelden

Fristen und benötigte Unterlagen

Sie müssen ein gekauftes Auto ummelden, um es auf den Straßen bewegen zu können. Dafür benötigen Sie alle wichtigen Unterlagen. Hier erfahren Sie Wissenswertes zum Ablauf, zu den Fristen, erforderlichen Dokumenten und Gebühren bei der Ummeldung des Wagens.

Gekauftes Auto ummelden

Damit ein Auto am Straßenverkehr teilnehmen darf, ist eine Zulassung nötig. Halter müssen daher die Zulassungsstelle über den Wechsel des Besitzers informieren und ein gekauftes Auto ummelden. Das Gleiche gilt bei einem Umzug. Vorher dürfen Sie den Wagen nicht im Straßenverkehr bewegen. Sowohl die Straßenzulassung mit dem Kfz-Kennzeichen als auch der Versicherungsschutz müssen bei einem Halterwechsel auf den eigenen Namen abgeändert werden. Die Fahrzeugzulassung ist an eine Adresse gebunden. Nach einem Umzug muss diese aktualisiert werden.

Welche Fristen gelten, wenn man ein gekauftes Auto ummelden möchte?

Für den Halterwechsel im Zulassungsbezirk ist die Zulassungsstelle in der örtlichen Verwaltung zuständig. Die bestehende Kfz-Versicherung wird hierbei automatisch gekündigt, sodass Sie als neuer Halter Ihre eigene Autoversicherung abschließen können. Wer sein Auto nicht “unverzüglich” ummeldet, muss ein Bußgeld befürchten. Wie hoch die Summe ist, hängt von der Dauer des Versäumens ab. Eine genaue Frist gibt es nicht, denn die Behörden handhaben dies individuell. Sie sollten die Ummeldung des Autos innerhalb ein bis zwei Wochen durchführen. Sobald Ihnen der Versicherer die eVB-Nummer mitgeteilt hat, vereinbaren Sie am besten einen Termin.

Gekauftes Auto ummelden – welche Dokumente sind notwendig?

Gehen Sie mit Ihren Fahrzeugpapieren zur zuständigen Zulassungsbehörde an Ihrem Hauptwohnort. Sie benötigen:

  • Personalausweis oder Reisepass inklusive Meldebestätigung
  • Zulassungsbescheinigung I, die den bisherigen Fahrzeugschein ersetzt
  • Zulassungsbescheinigung Teil II, der ehemalige Fahrzeugbrief
  • Versicherungsbestätigung: eVB-Nummer
  • Gültige HU- und AU-Bescheinigung
  • Einzugsermächtigung für die Kfz-Steuer
  • Bei Kennzeichenwechsel bisheriges Nummernschild
Wenn Sie ein gekauftes Auto ummelden möchten, dies aber nicht persönlich tun, müssen Sie eine Vollmacht mitgeben und der Vertreter muss zudem seinen Personalausweis und die Kopie Ihres Ausweises vorlegen. Die Gebühren betragen rund 17 Euro und wird ein neues Kennzeichen zugeteilt etwa 25 Euro.

Fazit

Dies waren die wichtigsten Tipps und der Ablauf, wenn Sie ein gekauftes Auto ummelden möchten. Dafür ist die Kfz-Zulassungsstelle am Hauptwohnort zuständig. Nehmen Sie die Ummeldung schnellstmöglich vor. Sonst droht ein Bußgeld. Die Frist ist nicht eindeutig definiert. Es wird von “unverzüglich” gesprochen. Nehmen Sie zur Ummeldung die Zulassungsbescheinigung I, Zulassungsbescheinigung Teil II und die eVB-Nummer mit. Sie benötigen außerdem die Protokolle der Haupt- und Abgasuntersuchung. Wünschen Sie einen Kennzeichenwechsel, muss außerdem das alte Nummernschild vorgelegt werden. Ihre Identität weisen Sie mit dem Personalausweis oder Reisepass nach. Des Weiteren benötigen Sie eine Einzugsermächtigung, damit die Kfz-Steuer vom Girokonto abgebucht werden kann. Wenn Sie die Ummeldung nicht persönlich vornehmen, können Sie eine Vollmacht ausstellen.